Besorgte Bürger

Wir nehmen Ihre Sorgen ernst.

Rufen Sie Mittwochs und Donnerstags von 18:00 – 20:00 Uhr an

Unter: 0800 90 900 56 

…Eine Hotline für besorgte Bürger!

Wir möchten differenzieren. Jeder hat das Recht, seine Meinung vorurteilsfrei zu sagen.

Denn Vertrauen steht hier an erster Stelle.

Wir differenzieren und hören Ihnen zu. Sie wählen die AfD?  Die CSU oder Sie wählen überhaupt nicht?
Wir sprechen oft mit Menschen, die mit der aktuellen Politik unzufrieden sind.

Die erste Hotline für besorgte Bürger ist errichtet worden, damit Sie in einem geschützten Rahmen Ihre Gedanken mitteilen können.
Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie zur Sprechzeit an.
Unter der Hotline ist eine Telefonnummer zu verstehen, unter der ein „Urdeutscher“, eine „Libanesin“, ein „Halb-Österreicher“ oder ein ehemaliger Asylsuchende zu einer bestimmten Uhrzeit erreicht werden können.

Das machen wir ehrenamtlich, damit Sie mal ganz frei mit einer Person sprechen können.

Mit diesen Personen kann über Erfahrungen, Ärger oder Sorgen bzgl. der zunehmenden Anzahl von Flüchtlingen bzw. Asylbewerber in Deutschland gesprochen werden. Ob es negative Erlebnisse sind, Zweifel an der Integration, Rat für einen Umgang oder eine Frage, schreiben Sie eine Nachricht oder rufen Sie gerne an. Man wird ja uns noch wohl kontaktieren dürfen.
Das ist ein freies Angebot und wir machen das ehrenamtlich, denn wir wollen in einer schönen deutschen Gesellschaft leben.

Der Hintergrund der Aktion

Hintergrund ist, dass in vielen Medien und Gesprächen Menschen, die prinzipiell gegenüber Zugewanderten aufgeschlossen sind, andere Einheimische, die zunächst besorgt, uninformiert oder überfordert sind, als Rechte oder Rassisten abstempeln. Menschen, die eigentlich eine vorurteilsfreie Welt anstreben, benutzen oft abwertende Wege, um diese zu erreichen!
Die Überzeugung hinter diesem ehrenamtlichen Angebot von Ali Can ist die Ansicht, dass Sorgen und Zweifel aufgrund von Zuwanderung zunächst menschlich sind – Friedliche, unkomplizierte Gespräche mit Einheimischen über jene Themen und Herausforderungen sollten normal sein – ohne, dass gleich von Rassisten oder Nazis die Rede ist. Stattdessen ist eine wertschätzende Haltung hier wichtig, um besorgte Bürger nicht zu vergraulen, womit sonst das Feld sonst denen überlassen wird, die tatsächlich rechts sind. Die größte Erkenntnis ist: Nicht jeder, der Flüchtlinge, Muslime und die linksliberale Politik kritisiert, ist ein Rassist. Kritik ist kein Rassismus, sofern sie frei von Hetze und Pauschalisierung bleibt. Wir bleiben auf jeden Fall neutral und erörtern gemeinsam mit Ihnen, wie Integration gelingen kann, wie es um den Islam steht, was Asylbewerber tun müssen, was Migranten machen können.

Ihre Meinung interessiert uns da besonders.

…Zum Gespräch

Wer kann anrufen?

Prinzipiell kann jeder anrufen, der das Bedürfnis hat mit Ali, dem „Asylbewerber ihres Vertrauens“ oder mit Matthias, dem „Urdeutschen ihres Vertrauens“ oder mit Yasmin, der „ Araberin ihres Vertrauens“ oder mit Jonathan, dem „finnischen Österreicher ihres Vertrauens“ sprechen zu wollen.

Was wird dem Anrufer oder Absender der E-Mail gesagt?

Jedes Gespräch und jede E-Mail-Konversation ist anonym und geht solange, bis einer von beiden das Gefühl hat, dem ein Ende setzen zu wollen. Die Regeln des Telefonats sind lediglich gegenseitiges Aussprechen und Wertschätzung – Wenn diese Grundvoraussetzung nicht gegeben ist, behält sich der Angerufene oder Kontaktierte vor, das Gespräch zu beenden. Sie können E-Mails schreiben und eine Frage äußern oder ihre Meinung wiedergeben. Wir lesen gerne Ihre Nachrichten.

In dem Gespräch werden keine Formeln und pauschalen Antworten für bestimmte Situationen und Probleme gegeben. Viel mehr wird individuell geschaut, ob mit der interkulturellen Herausforderung umgegangen werden kann. Wir werden gemeinsam überlegen, was Sache ist. Was ist das Problem aktuell? 
Mit Matthias, Yasmin, Ali, Corinna und Jonathan können hier telefonieren.

Wie lange wird ein Gespräch dauern?

Zunächst kann jedes Gespräch solange dauern, wie es nötig ist und einen Mehrwert hat. Da jedes Anliegen individuell sein wird, kann vorab nicht gesagt werden, wie lange ein Gespräch dauern wird. Es wird jedoch hin und wieder der Fall eintreten, dass wir aufgrund von fehlender Zeit bzw. durch Rücksicht auf andere Anrufer und Anfragen das Telefonat auf den E-Mail-Verkehr bzw. auf die Telefonsprechstunde in die nächste Woche verlagern. Denn manchmal werden für bestimmte Informationen und relevante Punkte gewisse Recherchen und Zeit benötigt, womit das Gespräch zu einem anderen Termin fortgesetzt werden sollte, sofern Interesse besteht.